Gabyta:

„Sexismus ist in jeder Branche auffindbar. Da wäre die Büroangestelle, die weniger verdient als ihr männlicher Kollege. Die Kellnerin, die sexuell belästigt wird. Das Model, das hungern muss, um einem kranken Schönheitsideal zu entsprechen. Die Uni-Absolventin, die sich entscheiden muss, ob sie Mutter sein will oder Karriere machen möchte. Das kann man nicht schön reden: Es ist einfach scheiße und ein reales Problem. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir Frauen zusammenhalten und uns gegenseitig stärken. Andere aufzuhalten, hat niemanden weit gebracht. Wir sollten uns pushen, lieben und so gut es geht unterstützen, denn – und da bin ich mir ganz sicher – so können wahnsinnig tolle Dinge passieren.“

Mariam:

„Sagen wir so: Konkurrenzdenken, Neid und sich selbst nicht ausstehen zu können, sind nutzlose Gefühle. Würde sich jeder so akzeptieren, wie er ist, gäbe es all das nicht. Niemand ist so wie du, nicht jetzt, nicht in diesem Moment. Ist das nicht ein wahnsinnig inspirierender Gedanke? Wenn du so denkst, dann gibt es ja auch keinen Grund, sich mit anderen zu vergleichen und in ständiger Konkurrenz zueinander zu stehen. Man sollte sich höchstens mit seinem alten Ich vergleichen. Wir müssen zu uns stehen, mit all unseren Fehlern, Entscheidungen, Narben und Schwangerschaftsstreifen – mit allem, was wir sonst immer an uns selbst kritisieren. Auf der Welt passiert so viel Schlechtes, warum sollten wir Teil dessen sein? Wieso sollten wir uns stattdessen nicht unterstützen, helfen, ermutigen und lieben? Es ist genug Platz für uns alle da.“