Dieser Kurztrip war zugegenermaßen ziemlich spontan. Marko und ich haben die ganze Zeit überlegt, wohin wir nach New York reisen, denn uns war es sehr wichtig, wenigstens ein paar Tage am Meer zu verbringen. Kroatien ist natürlich immer eine Option, aber wir waren wirklich schon sehr oft dort und hatten auch einfach wenig Lust auf viel Autofahren und Staus. Umso größer war die Freude, als Marko ein billiges Angebot nach Südfrankreich gefunden hat. Kiss & Fly heißt der Spaß. Wir sind nach Nizza geflogen, im Paket war auch ein Mietauto.

Ich muss ehrlich zugeben, dass es in diesem Urlaub wirklich nur um Genuss und möglichst viel Chillerei ging, von daher haben wir nicht so viel gemacht. Trotzdem möchte ich euch zehn Tipps geben, was ihr machen könnt, ähnlich wie bei meinem New York-Beitrag. Wir werden garantiert noch einmal hinfliegen und Südfrankreich noch besser kennenlernen. Dann gibt es natürlich noch mehr Tipps. Gleich vorweg: Weder Marko noch ich stehen auf überfüllte Strände, Yachten, teure Autos oder das sehen-und-gesehen-werden-Phänomen. Wir haben uns eher verlassene Plätzchen gesucht. Es gibt bei den Ratschlägen wieder keine Reihenfolge!

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#1 Mietauto

Ohne Mietauto geht in Südfrankreich meiner Meinung nach gar nichts. Wenn man nicht gerade in einem teuren Hotel in Nizza unterkommt und die ganze Zeit auf einem Privatstrand verbringt, sollte man sich auf jeden Fall ein Auto mieten. Wir haben unseres bei France Cars gebucht, es gab ein paar Kommunikationsprobleme, grundsätzlich war aber alles okay. Achtung: Sie verbuchen am Anfang 1160 Euro auf deiner Kreditkarte und es dauert mehrere Wochen, bis sie den Betrag stornieren. Das ist ein bisschen mühsam.

#2 Grasse

Grasse ist eine total süße, überschaubare Stadt. Am besten lässt man das Auto in einer der Parkgaragen und erkundet die Stadt zu Fuß. Nicht wundern: Abends waren die meisten Einheimischen, die auf der Straße unterwegs waren, Männer. Ich weiß auch nicht warum, ich habe mich aber nicht unwohl gefühlt oder so.

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#3 Cap d’Antibes

Das war wohl das Highlight unserer Reise. Wir sind zwei Mal hingefahren und haben uns beide Seiten des Caps angesehen. Es ist wirklich wunderschön. An beiden Tagen waren kaum Menschen und wenn wir welche getroffen haben, waren es locals. Wenn man von der Seite kommt, wo der Strand „Plage Keller“ liegt, bitte nicht erschrecken. Dort parken ziemlich viele teure Autos und auch der Strand sieht ein bisschen, sagen wir, protzig aus, aber wenn man daran vorbeigeht, immer am Meer entlang, gibt es wirklich richtig viele schöne Plätzchen. Bloß nicht entgehen lassen!

#4 Unsere Unterkunft

Wir haben uns wieder für eine Unterkunft auf Airnb entschieden und es nicht bereut. Dieses kleine Bed&Breakfast ist ein Traum. Es ist zwar ein wenig abgelegen, aber dadurch hat man wirklich seine Ruhe und einen tollen Ausblick. Die Gastgeber Olivier und Marie-Chantal sind so freundlich und bemüht. Wir haben uns auf Anhieb wohlgefühlt. Der Pool ist wunderbar, das Anwesen (ja, wirklich ein Anwesen) auch. Auf dem Grundstück gibt es neben ihrem Haus noch ein kleines Häuschen, das sie vermieten. Dort haben wir geschlafen. Man fühlt sich also einerseits nicht alleine, hat aber auch viel Privatsphäre. Marie-Chantal hat jeden Morgen Frühstück vorbereitet und uns mit ihrer Art immer zum Lachen gebracht. Das einzige kleine Manko: In dem Häuschen gibt es kein Internet, nur im Garten. Daran scheitert es aber hoffentlich nicht.

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#5 Die Insel „Ils Saint Honorat“

Auf der Insel leben etwa 30 Mönche in einem Kloster. Viel mehr als felsige Strände, Weinreben und Ruhe gibt es dort nicht. Echt schön! Am besten nehmt ihr Snacks mit und sucht euch ein abgelegenes Plätzchen. Die Insel ist nicht einmal zwei Kilometer lang, wenn ich mich richtig erinnere.

#6 Seillans

Das kleine Städchten ist romantisch, süß, klein – mehr muss ich nicht sagen.

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#7 La Fleur de Lys

Dieses Restaurant in Grasse haben uns unserer Gastgeber empfohlen. Als wir dort waren, hatte es leider geschlossen. Ich würde es trotzdem jedem empfehlen, weil die beiden wirklich überzeugend geklungen haben.

#8 Gorges du Loup

Wer wie ich oft den Hashtag #naturelover auf Instagram nutzt, sollte sich das hier nicht entgehen lassen.

#9  Parc naturel régional du Verdon

Gleiches gilt für diese Location!

#10 Arles

Arles war uns leider doch zu weit weg, aber falls wir das nächste Mal dort sind, werden wir garantiert vorbeischauen. Die Bilder sprechen für sich. Falls jemand schon dort war: Immer her mit den Infos!

 

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/// Alle Fotos von Marko Mestrovic ///

 

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